Was lernt der Hund?
Er wird schrittchenweise, sanft, , auf vergüngliche Art, aber nachdrücklich, an möglichst vieles gewöhnt, was ihm bei späteren Einsätzen begegnen könnte.
So z.B. Gehhilfen verschiedenster Art, glatte Böden, enge, vollbesetzte Fahrstühle, fallende Gegenstände, plötzliche Schreie von Patienten, schlagende Türen, Menschen mit ungewöhnlicher Bekleidung, ungewöhnlichen Bewegungsmustern und ungewöhnlichen Körperstellungen.

Er lernt, sich ungeschickt berühren zu lassen, ein Leckerli manierlich zu nehmen, auf Anordnung das Bellen zu unterlassen und- ganz wichtig- sich in heiklen Situationen vertrauensvoll an seinem Menschen zu orientieren.
Was lernt ein Hund für die Therapie-Arbeit?
- Festigen vom Grundgehorsam auch unter ungewohnten Bedingungen
- Ungewohnte Bewegungsmuster ( Spastik etc.) tolerieren
- Ungewohntes Aussehen/ Bekleidung/Gerche tolerieren
- Laute Beschimpfungen durch Fremde tolerieren
- Ungeschicktes, grobes Liebkosen aushalten
- Laute Schreie ( Tourette) tolerieren
- Manierlich am Rollstuhl gehen
- Ertragen, angerempelt zu werden
- Leckerli sanft nehmen
- 3 Minuten alleine bleiben ohne zu jaulen/bellen
- Auf Handzeichen zu folgen
- Sich eng an fremde Menschen zu legen
Was lernen beide?
- Harmonisches Zusammenspiel, festigen des Teamgefüges
- Auf die kleinsten Zeichen des Teampartners zu achten
- Der Hund lernt sich in jedem Fall an seinem Menschen zu orientieren, egal ob es in einer bedrohlichen Situation ist oder in einer sehr verführerischen.